Projektdetails
Telemonitoring and Telemedicine for Hospitals Assisted by ICT for Life saving co-mobid patients in Europe As part of a Patient personalised care program of the EU
Telemonitoring and Telemedicine for Hospitals Assisted by ICT for Life saving co-mobid patients in Europe As part of a Patient personalised care program of the EU
EU-Förderprogramm
Horizon 2020 Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 2014-2020Projektstatus
abgeschlossenProjektlaufzeit
1. Juni 2016 – 30. Juni 2021Förderbereiche
- Gesundheit - Soziales - Generationen
- Informationstechnologien - Digitalisierung
Wiener Projektorganisation
Allgemeines Krankenhaus WienAufteilung Projektmittel
Projektbeschreibung
THALEA II wurde als EU-gefördertes Ausschreibungsprojekt gestartet - Public procurement of innovative solutions (PPI).
Während der Behandlung von PatientInnen im OP und auf Intensivstationen wird eine hohe Menge von Daten generiert, die zu einem gewissen Grad nach dem Patientenaufenthalt verarbeitet bzw. ausgewertet werden (für Studien, Abrechnungen, Qualitätserhebungen etc.).
Die gewonnenen Daten werden den behandelnden ÄrztInnen in Echtzeit typischerweise nur im Rohzustand präsentiert. Dieser Umstand hat sich trotz der in vielen nicht-medizinischen Technologiefeldern rapide fortschreitenden Innovationen im Bereich von Benutzeroberflächen und Mensch-Computer-Interaktion in den letzten Jahren nicht verändert. Die Gründe für diese „Innovationslücke“ sind mannigfaltig und reichen von Sicherheitsbedenken bis zu Technologieaversion. Technische Hindernisse stehen der Entwicklung zuletzt aufgrund der fortschreitenden Rechenleistung und nach der Definition neuer Datenaustauschstandards (IEEE 11073) kaum noch entgegen. Hauptziel von THALEA II ist es, diese bestehende „Leerstelle“ im Rahmen eines Ausschreibungsprojektes mit einer integrativen Lösung auszufüllen.
THALEA II soll…
• eine hochgradig interoperable, herstellerunabhängige System-Plattform für Telemedizin auf Intensivstationen bieten
• Daten in (nahezu) Echtzeit aus bestehenden Patientendatenmanagementsystemen extrahieren und verarbeiten
• Clinical Decision Support System-Baukästen für rasche Studiendurchführungen und die Implementierung von Clinical-Decision-Support-Algorithmen anbieten
• Qualitätskontrollsysteme für Echtzeit-Assessment von „Guideline Adherence“ implementieren
• in weiterer Folge eine Verbindung von Patientendatenmanagementsystemen (PDMS) von Intensivstationen unterschiedlicher Krankenhäuser für oben genannte Anwendungen und Telemedizin ermöglichen
Nutzen
• Clinical Decision Support Systeme ermöglichen u.a. die Früherkennung einer Verschlechterung des Patientenzustandes und frühere Interventionen - somit
mehr gerettete Leben.
• Mustererkennung für Pathologien oder von fehlerhaften Abläufen zur Verbesserung des Patienten-Behandlungspfades
• Tracking von Arbeitsabläufen, um Compliance und Guideline Adherence zu verbessern
• Standardisierung von ICU-Registrierung bzw. Vereinfachung von Abrechnungssystemen
• Telemedizinische Hinzuziehung von Experten kann Behandlung und Patientenoutcome verbessern
Warum THALEA, wenn schon ein PDMS vorhanden ist?
Zum jetzigen Zeitpunkt und in absehbarer Zukunft ist es nicht möglich, das vorhandene PDMS, das nur der Darstellung einzelner Patientendaten dient, zu einem System „umzubauen“, das die oben genannten, plattformübergreifenden Echtzeit-Datenverarbeitungs-Fähigkeiten aufweist.
Projektergebnis
Zwischenergebnis:
Die Software wurde erfolgreich ausgeschrieben und beschafft. Nun gilt es, die Software gemeinsam mit dem Hersteller auf die lokalen Gegebenheiten zu adaptieren und in den Routine-Betrieb zu integrieren.
Die geforderten Berichte und Deliverables wurden zeitgerecht an die EU übermittelt.
Der Final Review Report der EU befindet sich aktuell noch in der Abstimmungsphase. Erst nach Abschluss des Final Reviews ist das Projekt formal abgeschlossen.
Die Abwicklung der Förderung erfolgt separat und ist noch nicht abgeschlossen.
